Peter Helfenstein
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« Reply #1 on: July 19, 2007, 07:51:12 PM » |
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Eine gute Frage zu einem heiklen Punkt.
Tatsache ist, dass über die Synchronisation Daten von anderen Teammitgliedern auf den Rechner kommen. Diese werden, wie angenommen, nicht auf der Festplatte im Filesystem direkt, sondern in der Objektdatenbank von Collanos abgelegt und über die Workplace-Struktur dem Benutzer zur Verfügung angestellt. Ueber diese Struktur sucht (bisher noch) kein Virenscanner.
So können also Office Dokumente oder Programme, die in Spaces sind von einem Virus befallen sein, wenn diese vor dem Einfügen in den Workspace nicht überprüft wurden.
Programme können übrigens durch Doppelklick im Workspace gestartet werden, eine gefährliche Aktion, wenn man nicht sicher ist, woher der Inhalt im Space kommt.
Kopiert man Files vom Space in Verzeichnisse auf dem lokalen Computer, respektive öffnet man mit OpenOffice oder MS Office ein Dokument (wie auch wenn ein Programm aus einem Space startet), kommen all die für diese Fälle vorhandenen Mechanismen des jeweiligen Antivirusschutzes auf dem lokalen PC zum Zug.
So kann ich mir vorstellen. Die richtige Strategie in diesem Fall, um das Risiko eines Virenbefalls über den Workspace so niedrig zu halten wie möglich, hängt also vom Antivirus ab. Ob also ein Umkopieren vor dem Oeffnen eines Dokuments nützt (beispielsweise weil der Antivirusschutz diese dann überprüft) oder ob das beim Oeffnen des Dokuments automatisch passiert, ist für die jeweilige lokale Konfiguration abzuklären. Ueber Spaces Programme von PC zu PC übertragen und diese allenfalls von dort laufen zu lassen, sehe ich auf jeden Fall als sehr risikoreich.
Ich denke, dass wir in der User Community den einen oder anderen Virusexperten haben. Ueber Kommentare freuen wir uns sehr. Ich hoffe, dass dies schon mal einen Teil der Frage beantwortet.
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