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Author Topic: Szenario: abgelaufener Virenschutz bei einem der eingeladenen User  (Read 585 times)
ricoloni
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« on: July 19, 2007, 04:40:49 PM »

Hallo Collanos Team,
folgendes Szenario: Ich habe zu einem Workspace z.B.: einen Kunden eingeladen, der mit mir seine persönlichen Dokumente einsehen/bearbeiten kann.
Bei diesem Kunden ist nun die Virenschutzlizenz heute abgelaufen, oder der Virenschutz funktioniert aus irgendeinem Grund nicht,....

Er erstellt nun ein Dokument und leider hat sich dort bei der normalen lokalen Bearbeitung ein Virus/Trojaner eingeschlichen.
Er hat es nun im Workspace, da der Virenschutz gerade inaktiv ist wird die Datei auch nicht gereinigt und er synchronisiert via Collanos nun mit meiner Collanos Instanz.
Sollte nun der Virenschutz den Virus finden, oder ist das gar nicht möglich, da die Datei in der Collanos-eigenen Datenbank eingebettet ist ?

Im eigenen Bereich liegt die Administrationsgewalt natürlich bei meiner Firma, aber ich habe natürlich keinen Einfluß auf die Sicherheitseinrichtungen meiner Partner & Kunden 
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Peter Helfenstein
CEO
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« Reply #1 on: July 19, 2007, 07:51:12 PM »

Eine gute Frage zu einem heiklen Punkt.

Tatsache ist, dass über die Synchronisation Daten von anderen Teammitgliedern auf den Rechner kommen. Diese werden, wie angenommen, nicht auf der Festplatte im Filesystem direkt, sondern in der Objektdatenbank von Collanos abgelegt und über die Workplace-Struktur dem Benutzer zur Verfügung angestellt. Ueber diese Struktur sucht (bisher noch) kein Virenscanner.

So können also Office Dokumente oder Programme, die in Spaces sind von einem Virus befallen sein, wenn diese vor dem Einfügen in den Workspace nicht überprüft wurden.

Programme können übrigens durch Doppelklick im Workspace gestartet werden, eine gefährliche Aktion, wenn man nicht sicher ist, woher der Inhalt im Space kommt.

Kopiert man Files vom Space in Verzeichnisse auf dem lokalen Computer, respektive öffnet man mit OpenOffice oder MS Office ein Dokument (wie auch wenn ein Programm aus einem Space startet), kommen all die für diese Fälle vorhandenen Mechanismen des jeweiligen Antivirusschutzes auf dem lokalen PC zum Zug.

So kann ich mir vorstellen. Die richtige Strategie in diesem Fall, um das Risiko eines Virenbefalls über den Workspace so niedrig zu halten wie möglich, hängt also vom Antivirus ab. Ob also ein Umkopieren vor dem Oeffnen eines Dokuments nützt (beispielsweise weil der Antivirusschutz diese dann überprüft) oder ob das beim Oeffnen des Dokuments automatisch passiert, ist für die jeweilige lokale Konfiguration abzuklären.
Ueber Spaces Programme von PC zu PC übertragen und diese allenfalls von dort laufen zu lassen, sehe ich auf jeden Fall als sehr risikoreich.

Ich denke, dass wir in der User Community den einen oder anderen Virusexperten haben. Ueber Kommentare freuen wir uns sehr.
Ich hoffe, dass dies schon mal einen Teil der Frage beantwortet.


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Peter Helfenstein
CEO, Collanos Software
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